30. Mai 2019
Die Tickets für den Disney Besuch hatten wir schon in Deutschland geordert. Von den vier Parks sollte es heute Magic Kingdom sein. Zwei Stunden Fahrt von Siesta Key nach Orlando bedeutete 6:00 Uhr aufstehen und frühstücken. Relativ pünktlich legen wir ab, tanken noch bei Race Trac in Sarasota und fahren an Tampa vorbei nach Orlando. Unterwegs kommen wir an einer Speed-Kontrolle vorbei. Vorn eine Messstation und dahinter jede Menge Polizeifahrzeuge die losschwärmen um sie die Temposünder zuschnappen. Die nächsten 500 Meter stehen auf dem Seitenstreifen einige Policecar und Speeder Paarungen. Wir sind sicher einige Meilen über dem Limit gewesen, blieben aber zum Glück von der Polizei verschont.
Gegen halb Zehn stellen wir den Mietwagen auf den angewiesenen Parkplatz bei Mulan ab. Kostenpunkt $25. Weiter weg zum Terminal geht es kaum. Zum Glück steht gerade eine Transporttram bereit, die uns Minuten später am Transport und Ticket Center rauswirft. Wir folgen den Massen und können dann unsere Ausdrucke gegen echte Tickets umtauschen. Mit meiner ID Card muss ich mich dafür ausweisen. Dann durch die Sicherheitsschleuse. Mit einem Dampfschiffe General Joe Potter lassen wir uns zum Eingang des Magic Kingdom bringen. Hier erwarten uns wieder Warteschlangen und dann sind 10:20 Uhr im Park.
Es gibt ja die Fastpass-Option für den Park, der setzt aber voraus, dass man bereits im Voraus weiß, wann man ungefähr wo ist. Am Tag des Besuches, ergibt es keinen Sinn mehr, da sind die freien Plätze schon lange weg. So verbringen Jannick und ich einiges an Wartezeiten beim Splash und Space Mountain. Ela ist das zu heavy, aber zu Tomorrow Speedway lässt sie sich überreden. Wir leisten uns ein opulentes Mittagsmahl in Form von Hotdogs, Pommes und ein Softdrink. Für dieses Dine berappen wir mal $45. Das fühlt sich an, als ob man gerade Opfer eines Raubes wurde. Was aber viel schwerer wiegt etwas anderes. Dies sind definitiv die übelsten Hotdogs, die ich jemals gegessen habe.
Zwischendurch gab es dann noch die berühmte Disney Parade. Beschreiben würde ich die als kurz und heftig. Im Vergleich zu Disney Anaheim erscheint die Show etwas dürftig, milde ausgedrückt. Wie verlegen uns nach danach auf etwas Shopping in den vollen und hektischen Getümmel der Läden. Jannick und Ela holen einige Shirts. Danach beraten wir uns, ob wir Lust haben noch einige Stunden hier, bis zum Feuerwerk um 21:00 Uhr, zu verbringen. Wir kommen zum Ergebnis, das wir die Sache hier beenden und uns Richtung Tampa absetzen. Auf den Rückweg zum Parkplatz haben wir diesmal die Parkbahn benutzt. Gute 2 1\2 Stunden später parken wir vor unserer Ferienwohnung ein. Mit der Zeit vergisst man und verklärt die Vergangenheit. Wir waren damals nach den Disney Besuch in Anaheim sehr enttäuscht, weil Disney eher wie eine Große Shoppingmall mit Fahrgeschäfte auf uns wirkt, als ein echter Vergnügungspark. Das gebotene Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach miserabel und Magic Kingdom in Orlando noch mal eine Ecke schlechter als In Kalifornien.
Wir verzichten heute auf weitere Nahrungszufuhr und treiben uns zu Entspannung im Pool und Jacuzzi rum. Irgendwann tauche dann auch noch Jannicks Kumpels und Jannick hat dann etwas mehr Unterhaltung.